Mit ‘Senioren’ verschlagwortete Einträge

Ich konnte älteren Menschen helfen

Februar 19, 2008

Mein Praktikum hat mir bis jetzt sehr gut gefallen. Ich bin im Bereich der Ergotherapie tätig. Das heißt ich beschäftige mich mit den Senioren. Vormittags findet immer eine Therapiegruppe statt. Bei der kann jeder kommen, wer möchte. Ich selbst leite diese Gruppen nicht, sondern beteilige mich nur und bringe die Senioren zum Therapieraum und wieder zurück zum Fahrstuhl und schaue ob alles klappt. In der Therapie findet hauptsächlich Gedächtnistraining statt. Beim Gedächtnistraining werden die geistigen Fähigkeiten der Bewohner beansprucht. Es werden zum Beispiel Buchstaben ausgeteilt und dann müssen die Bewohner ein passendes Wort mit ihrem Buchstaben finden das auch zu einem bestimmten Thema gehört welches ihnen vorher mitgeteilt wurde. Zum Beispiel: Thema. Städte, Buchstabe: K = Karlsruhe.Es wird aber auch aus der Zeitung vorgelesen, Witze erzählt, Gymnastik gemacht und gesungen.Nachmittags beschäftige ich mich mit einzelnen Personen und bin nun auf mich allein gestellt. Aber ich kann immer um Hilfe bitten, falls ich welche benötige. Ich gehe mit den Bewohnern spazieren oder mache Spiele(z.B.„Mensch ärgere dich nicht“)Es ist eine sehr nette und entspannte Atmosphäre hier im Haus. Es macht auch auf mich einen familiärer Eindruck.

Begegnungen im Altenheim

Februar 18, 2008

Die Bewohner des Wohnbereiches I in dem ich zugeteilt bin sind fast ausschließlich demenzkranke ältere Frauen.
Das reicht von einfacher Gedächtnisschwäche, die sich kaum bemerkbar macht bishin zu schweren Störungen in der Motorik,
Persönlichkeit und des Denkvermögens.
Meine Arbeitszeit beträgt 8 Stunden, die Aufgaben variieren täglich etwas. Meist hab ich es mit nur 13 Bewohnern zu tun.
Morgens steht meistens Frühstück vorbereiten an, später auch Mittagsessen, Kaffee etc.
Oft bin ich beim Betreuen im Aufenthaltsraum allein, helfe denen, die nicht selbstständig essen und trinken können,
räume auf, decke Tische, fülle Vorrate nach oder rede einfach mit den Bewohnern… Manchmal beziehe ich Betten oder
fülle Handtücher in den Zimmern auf.
Im oberen Wohnbereich war ich bereits bei Gesellschaftsspielen, Gedächtnisübungen, Gymnastik, Lieder singen und Geschichtenerzählung.
Bei schönem Wettter draußen die Rollstühlfahrer herumführen oder im kleinen Garten an der Hand führen,
nur wenige Male hatte ich gar nichts zu tun. Alles in allem sind meine Tätigkeiten breit gefächert und abwechslungsreich für mich
(besser als erwartet). Die Atmosphäre ist sehr angenehm, die Pfleger und Pflegerinnen sind allesamt nett, offen und zuverlässig.
Der Umgang mit den älteren Menschen ist respekt- und würdevoll, auch umgekehrt was ich sehr schätze.
Mir ist nichts aufgefallen was ich hier als besonders negativ hervorheben müsste.
Was mir am schwersten fiel ist, dass manche Bewohner wirklich sehr, sehr schwer einzuschätzen sind.
Oft bin ich eine bettlägerige Bewohnerin füttern, die ohne Grund sehr laut und beleidigend sein kann (sollte man nicht persönlich nehmen),
mit der man aber hin und wieder ohne weiteres normal unterhalten kann. Das war besonders anfangs schwierig, mit zunehmendem
Verständis und gewonnenem Vertrauen fiel nach den ersten Tagen vieles leichter.

Ein Bericht von omgacow

Praktikum im Altenheim

Februar 10, 2008

Hallo, ich werde mein Sozialpraktikum im Altersheim in Kork verrichten. Dort bin ich im Bereich der Therapie tätig. Welche Erwartungen habe ich? Nun, ich erwarte von meinem Praktikum, dass es mir viele Einblicke in den Umgang mit älteren Leuten verschafft. Ich möchte bei meiner Arbeit viel lernen und Erfahrungen sammeln, die ich später vielleicht nutzen kann. Zudem sollte meine Tätigkeit interessant und abwechslungsreich sein. Ich hoffe auch, dass ich gut mit den älteren Menschen klar komme und das mich nichts zu sehr belastet.

Was erwartet mich im Seniorenzentrum?

Januar 30, 2008

Mein Sozialpraktikum werde ich im AWO-Seniorenzentrum Rheinau absolvieren.
Ich gehe davon aus, dass ich weniger mit ärztlicher Versorgung der Patienten, sondern größenteils
mit pflegerischen Aufgaben wie Betten machen, Essen bringen/füttern, Waschen von bettlägerigen Patienten o.Ä. zu tun haben werde.
Natürlich wird es zunächst einmal Umstellungen geben, wie einen strafferen Zeitplan, als in der Schule und ganz andere
Anforderungen, als stillzusitzen und aufzupassen. Dem sehe ich optimistisch entgegen.
Während dieser Woche möchte ich vor allem Erfahrungen sammeln, die mir später von Nutzen sein könnten.
Allerdings erhoffe ich mir weniger von dem Sozialpraktikum, wie damals vom Berufspaktikum der Klasse 10,
da ich mich eher für technische und künstlerische Berufselder begeistere.
Wenn es dazu Fragen gibt bzw. etwas unklar/vermisst/nicht weit genug aufgeführt ist seid so frei mir das mitzuteilen.

Grüße